Kardiologie

Egal ob Sie akute Beschwerden haben, eine Kontrolluntersuchung bei bereits bekannten Erkrankungen oder eine fachärztliche Zweitmeinung benötigen.

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Alle Untersuchungen werden mit modernsten Geräten und nach aktuellen Leitlinien der nationalen und internationalen Fachgesellschaften durchgeführt.

Das Elektrokardiogramm (EKG) gibt Aufschluss über die elektrische Herzaktion. Es zeigt die Herzfrequenz an, kann verschiedene Herzrhythmusstörungen sichtbar machen und gibt Hinweise auf andere Erkrankungen des Herzens.

Das normale Ruhe-EKG wird im Liegen angefertigt. Dabei werden Elektroden auf dem Brustkorb und an Armen und Beinen aufgeklebt. Diese Elektroden sind mit einem Aufzeichnungsgerät verbunden. Die Untersuchung dauert nur wenige Sekunden und ist absolut schmerzfrei.

Bei dem Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzens ist das Belastungs-EKG (Ergometrie) eine bewährte Untersuchungsmethode. Auch beim Vorliegen von Herzrhythmusstörungen und in der Diagnostik des erhöhten Blutdrucks ist das Belastungs-EKG in vielen Fällen hilfreich.

Für die Untersuchung ist es notwendig dass sich der Patient körperlich belastet. Wir führen die Untersuchung auf einem modernen Fahrradergometer in Halbliegeposition durch. So ist es auch Patienten mit orthopädischen Problemen möglich die Untersuchung durchzuführen.

Das Belastungs-EKG dauert etwa 20 Minuten und ist absolut schmerzfrei.

Zur Aufzeichnung des Langzeit-EKG trägt der Patient über 24 Stunden ein tragbares EKG-Gerät in Größe eines Telefons mit sich. Das Gerät zeichnet über 24 Stunden die elektrische Herzaktivität auf. Hierdurch können Herzrhythmusstörungen wie z.B. Vorhofflimmern oder Pausen im normalem Herzrhythmus festgestellt werden. Auch zum Nachweis von bösartigen Herzrhythmusstörungen ist das Langzeit-EKG geeignet.
Diese Untersuchung dient der Identifizierung von verschiedenen Formen der Blutdruckerhöhung. Zusätzlich kann bei bereits bestehender Bluthochdruckmedikation die Einstellung der Medikamente überprüft werden.

Es wird eine Manschette am Oberarm angelegt, die mit einem kleinen Gerät verbunden ist, welches am Gürtel befestigt wird. Hierdurch werden automatische Blutdruckmessungen ermöglicht.

Diese Messungen werden tags alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten wiederholt. Hierdurch erhält man ein Tages- und Nachtprofil des Blutdrucks, bestehend aus 40 bis 60 Messungen.

Die Echokardiographie ist die zentrale Untersuchungsmethode der Kardiologie. Mittels Ultraschallwellen werden Bilder des Herzens erzeugt. Die Untersuchung dauert ca. 15 Minuten und ist absolut schmerzfrei.

Durch die Echokardiographie gewinnt man unter anderem Aufschluss über die Größe der Herzhöhlen, die Funktion des Herzmuskels und der Herzklappen. Die Untersuchung ist bei zahlreichen Herzerkrankungen sehr hilfreich. Eine „Herzschwäche“ kann diagnostiziert oder ausgeschlossen werden, Zeichen eines Herzinfarktes werden sichtbar und bei bereits vorhandenen Erkrankungen (z.B. Herzklappenveränderungen, Operationen) kann der Verlauf beurteilt werden.

Wir benutzen in unserer Praxis ein Ultraschallgerät der neuesten Generation der Firma Philips.
Hierdurch sind auch Spezialverfahren wie z.B. Speckle Tracking und Farb-/Gewebedoppler Untersuchungen möglich.

Durch diese Untersuchung können Durchblutungsstörungen des Herzens sehr präzise diagnostiziert werden. Man führt diese Untersuchung bei ausgeprägtem Risikoprofil oder unklarer Befundlage durch.

Hierbei kombiniert man eine Ultraschalluntersuchung des Herzens und eine körperliche Belastung (meist Fahrradergometer). Alternativ zur Fahrradergometrie kann man die Untersuchung auch mit medikamentöser Belastung durchführen. Hierzu verabreicht man dem Patienten ein spezielles Medikament welches die Herzfrequenz für die Dauer der Ultraschalluntersuchung steigert.
Diese Untersuchung ist absolut schmerzfrei und dauert ca. 25 Minuten.

Diese Untersuchung wird nur nach vorheriger Vorstellung in unserer Sprechstunde und einem Aufklärungsgespräch durchgeführt.
Mittels der TEE-Untersuchung können Veränderungen der Herzklappen (Verengung, Undichtigkeit, Entzündung) noch detaillierter untersucht werden. Zudem kann man Gerinsel in den Herzhöhlen oder angeborene Herzfehler (z.B. „Loch“ in der Vorhofscheidewand) feststellen.

Die Untersuchung ähnelt einer Magenspiegelung. Es wird eine Ultraschallsonde in die Speiseröhre eingeführt. Über diesen „dünnen Schlauch“, der mit einem winzigen Ultraschallkopf ausgestattet ist, werden Bilder des Herzens gemacht.
Die Untersuchung dauert ca. 15 Minuten. Um diese Untersuchung für den Patienten stressfrei zu gestalten führen wir sie in einem „Dämmerschlaf“ durch. Durch diese kurze Narkose sind die Patienten absolut entspannt und die Untersuchung wird nicht als unangenehm empfunden.

Sollte eine solche Untersuchung bei Ihnen geplant sein, müssen Sie nüchtern erscheinen und dürfen nach der Untersuchung für ca. 4 Stunden kein Auto fahren. Eine Begleitperson ist ratsam.

Bei Trägern eines Herzschrittmachers oder Defibrillators (ICD) müssen in regelmäßigen Abständen Kontrollen durchgeführt werden.
Die Daten des Herzschrittmachers/Defibrillators werden mit einem Abfragekopf ausgelesen und beurteilt. Hierdurch können u.a. der Batteriestand, die Einstellung des Gerätes und der Zustand der Elektroden überprüft werden. Gegebenenfalls können auch Einstellungen der Geräte verändert werden.

Die Herzschrittmacher und Defibrillatoren verfügen über einen internen Speicher in dem Herzrhythmusstörungen abgespeichert werden. Dieser wird bei jeder Kontrolle überprüft und analysiert.

Die Überprüfung des Herzschrittmachers oder Defibrillators dauert ca. 10 Minuten und ist absolut schmerzfrei.

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